....ich öffne meine Sammlung...(aber nicht für Jeden!)
 

Der Verfasser hat sich bereits über Jahre Gedanken darüber gemacht, was mit Kollektion HAUSER & HAUSER zukünftig geschehen soll, insbesondere unter Blickwinkel, daß man sich nicht mehr selber um die Pflege und den Ausbau der Sammlung kümmern kann. Es lag daher nahe, die Kollektion schon zu Lebzeiten einem Institut oder einer öffentlichen Sammlung anzubieten. Die Sammlungsübertragung war nur an zwei Bedingungen geknüpft: die Zahlung eines symbolischen Preis (der nicht im entferntesten den "Marktpreis" widerspiegelt!) und das die Unikate dauerhaft in einer Schauvitrine untergebracht werden.

Die Resonanz war mehr als ernüchternd: zunächst kam wochenlang gar keine Reaktion. Ein Institut zeigte im Rückblick ein (jedenfalls nicht erst gemeintes) Interesse, andere meldeten sich erst Monate später mit einer Absage. Vom Museum of Comparative Zoology in Boston (in der die Kollektion SCHULTZE untergebracht ist) kam keine Antwort (...keine Antwort zu geben, ist in meinen Augen eine grobe Unhöflichkeit...gerade bei denen, die so viel Wert auf die "Form" legen!).

Allem Anschein nach sehen die Instituts- und Museenverwalter in einer solchen Sammungsübernahme eher eine Last als eine Chance, denn die Übertragung wäre ja mit Arbeit (Inventarisierung, Ordnung, ....) verbunden. Was den Wert einer Devonsammlung betrifft: Invertebraten sind offensichtlich out, es sei denn ein Dinosaurier-Skelett wird angeboten. Fakt ist:: für "Wisenschaftler", die über Tertiäre Tannenzapfen forschen, ist ein Crickites von 25 cm Durchmesser aus der Eifel 0,0 Euro "wert".

Es ist daher nicht einsehbar, daß die Sammlung, in der sich Unikate befinden für "lau" später in dunklen Schubladen auf nimmer wiedersehen verschwinden. Dann lieber sollen diese (Top-)Stücke an Sammler gehen, die die Stücke wertschätzen.

Für mich ist damit klar, daß die Sammlungsübetragung an eine "öffentliche Institution" ausgeschlossen ist. Diesbezügliche Anfragen von Instituten, Museen oder anderen ähnlich gelagerten Häusern werden zukünftig ignoriert.

Die Crinoiden-Holotypen sind bereits öffentlichen Sammlungen übertragen.

Die Topstücke der Sammlung werden nachfolgend aufgeführt. Für Sammler besteht die Möglichkeit ("für den Fall der Fälle"), ein Vorkaufsrecht (vertraglich) zu vereinbaren. Anfragen an: devon-crinoiden@hotmail.com
 

Crinoiden aus der Eifel (Givetium)


CCupressocrinites abbreviatus GOLDFUSS, 1831; Sechsarmige Abnormität (bekannt sind 3 Stücke, davon ein Armbündel mit fragmentarischem Kelch)
 


Cupressocrinites abbreviatus GOLDFUSS, 1831; vierarmige Abnormität (bekannt sind nur 4 Stücke)


Cupressocrinites elongatus GOLDFUSS, 1839; freies 3D-Exemplar (die meisten Stücke werden auf Matrix gefunden, daher ist dieses Stück eines der wenigen 3D-Exemplare
 

Crinoiden aus dem Sauerland

Melocrinites pyramidalis GOLDFUSS, 1839 Ein Kelch, der gemeinsam mit Harald im Frettertal gefunden wurde, beim Teilen an ihn gegangen ist und auch von ihm präpariert wurde. Nach meiner Meinung einer der besten pyramidalis die ich kenne.

Goniatiten aus der Eifel (Frasnium)

Crickites holzapfeli WEDEKIND, 1913 "Wahnsinnsstück" aus dem Frasnium der Wallersheimer Teilmulde; bekannt sind 6 Stück, davon drei in der Kollektion HAUSER; Goniatiten in dieser Größe (25 cm Durchmesser) waren bis zur Entdeckung der Frasniumfundstelle in der Prümer Mulde nur aus Marokko und dem Ardennen (Nims) bekannt
 


Crickites holzapfeli WDEKIND, 1913 ein zweiter Megagonni aus dem Frasnium der Wallersheimer Teilmulde; Durchmesser 15 cm

Gonioclymenia sp. aus dem Oberdevon des Sauerlandes (Dasberg)

Außergewöhnliche Brachiopoden
 


Stringocephalus burini burtin sp. aus dem Givetium der Bergisch-Gladbach Mulde; perfektes Gehäuse, "wie gemalt" (hätte Harald gesagt....)
 

Trilobiten aus dem Devon von Marocco (vermutlich großteils von Harald Prescher präpariert)
 

  Pedinopariops (Hypsipariops) vagabundus STRUVE aus dem Devon von Marocco
 
 

Crotalocephalina (Crotalocephalus) gibbus. sp. aus dem Devon von Marocco

Saharadops sp. aus dem Devon von Marocco; die Rückenstachel sind noch nicht freipräpariert